Es gibt Menschen, die in Tränen ausbrechen, sobald sie jemanden verlieren. Sie reden, teilen ihre Gefühle, weinen – und dadurch lernen sie nach und nach wieder zu atmen. Und dann gibt es andere. Menschen, die nach außen hin ruhig bleiben, weitermachen, ihren Alltag bewältigen. Nicht, weil sie nichts fühlen, sondern weil sie nicht wissen, wie sie fühlen sollen, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Gehören Sie eher zur zweiten Gruppe? Stille Trauer – sie ist trotzdem da. Trauer ist nicht immer laut. Sie kann still, schwer, unsichtbar sein. Sie zeigt sich in …